Usbekistan mit Fergana Tal
Sogda Tour

Duration: 11 Tage – 10 Nächte

Route:Frankfurt– Tashkent – Fergana Tal – Taschkent –Samarkand  –Shahrisabs –  Buchara – Chiva – Tashkent – Frankfurt

Day 1 – Frankfurt– Tashkant

Ankunft in Taschkent mit HY-232  um 20:40, Transfer zum Hotel, Begrüssungscoctail

Day 2 – Taschkent-Margilan-Rishtan-Kokand

Fahrt mit dem Zug nach Margilan um 08:05-13:05, Ankunft in Margilan.

Mit 8 Millionen, einem Drittel der Bevölkerung von Usbekistan, ist das Fergana-Tal das dicht besiedelte Gebiet in Zentralasien. Das Fergana-Tal ist in Bezug auf die Sprache, Bevölkerung und die Traditionen usbekisches Kernland. Man sagt, dass die Bewohner von Fergana das beste (Hoch) Usbekisch sprechen. Das Fergana-Tal ist eine große blühende Oase. Es ist auch als das „Goldene Tal“ bekannt. Wenn Samarkand als die “Perle des Ostens” bekannt ist, so ist Fergana berühmt als “Perle Usbekistans”. Im Fergana-Tal können Sie kleine verschlafene Städte mit vielen versteckten Schätzen finden, so zum Beispiel die “Stadt der Engel”, Naturseide, große Obst- und Gemüseplantagen, einen Wald mit Maulbeerbäumen und weite Baumwollfelder.

Es gibt einige schöne Schluchten mit Tyanshan-Fichten und Tannen.

Besuch der Seidenfabrik in Margilan. Margilan ist in Zentralasien bekannt für seine Seide. Usbekistans bekannteste Seidenfabrik Yodgorlik befindet sich hier. Die Fabrik arbeitet nach den traditionellen Methoden der Seidenproduktion im Gegensatz zu den gewaltigen und fast totgeweihten Massenproduktion-Fabriken Margilan und Kahnatlas, die sich auch in der Stadt befinden. In Yodgorlik kann man den ganzen Seiden-Produktionsprozess sehen, von der Dampfbehandlung und dem Entwirren des Kokons bis zum Weben des schillernden gemusterten Stoffes „Khanatlas“ („König der Seide“). Vor kurzem hat die Fabrik auch noch mit der Teppichproduktion und der Stickerei begonnen.

Weiterfahrt nach Rishtan, Besuch der Keramikwerkstatt und Kirgisischen Stadtviertel, Besuch einer kirgisischen Familie

Es ist die Heimatstadt von Meistern, die den guten Tonlehm aus der Gegend zum Töpfern nutzen. Ihre Keramik ist meist in traditionellem Design, auf weißem Untergrund in Abstufungen von Grün und Kobalt. Aus dem Töpferei-Zentrum von Rishtan, kommen die berühmten Töpferei- und Keramikwaren der Region. Sie sind in ganz Zentralasien gut bekannt. In der usbekischen Keramik-Kunst gibt es einen speziellen Stil, den Rishtan-Stil.

Anschliessend Fahrt nach Kokand, Transfer zum Hotel

Abendessen im lokalen Restaurant

Day 3 – Kokand-Taschkent (350km, 5 Std)

Besichtigungen in Kokand

Kokand ist eine der bedeutendsten Städte in Usbekistan, es ist die frühere Hauptstadt des mächtigen Khanats Kokand, das einst das ganze Fergana-Tal beherrschte.

Das war im 18. und 19.Jh. die  Hauptstadt des Khanats Kokand. Sie galt in jener Zeit neben Buchara als zweites religiöses Zentrum Zentralasiens. Hier gab es mindestens 35 Medressen und Hunderte von Moscheen. Aber wenn Sie heute durch die Straßen gehen, werden Sie nur eine zurückhaltend ruhige usbekische Stadt vorfinden. Das alte Zentrum ist kolonialen Allen gewichen.

Khudoyar Khan-Palast (19.Jh.) – der Palast des letzten Khans Khudoyar. Der Palast mit 7 Innenhöfen und 113 Räumen wurde 1873 fertig gestellt, gerade einmal drei Jahre, bevor die zaristischen Truppen einfielen. Norbutabey-Medresse (18.Jh..) – eine von zwei Medressen, die nach der Schließung von 1799 wiedereröffnet wurde. Dakhma Shokhon (19.Jh.) – “das Grab des Königs”, der Sarg mit den Gebeinen des Khans und anderer Familienmitglieder.

Weiterfahrt mit PKW über dem Bergpass nach Taschkent

Ankunft, Transfer zum Hotel

Abendessen im lokalen Restaurant

Day 4 – Taschkent – Samarkand (320km)

Transfer zum Bahnhof, Zugfahrt nach Samarkand, Zug Afrosiab um 08:00-10:10

Ankunft, Transfer zum Hotel.

Im Jahre 1370 baute der zentralasiatische Eroberer Tamerlan (usbekisch Timur) die alte Stadt Samarkand neu um, wobei er sie in die mächtige Hauptstadt seines Imperiums auf der Seidenstraße verwandelte und umgeben von den bekanntesten Gelehrte, Architekten, Künstler und Dichter war.

In Samarkand Besichtigung: Gur Amir Mausoleum übersetzt “Grab des Gebieters”, wurde Ende des 14. bis  Mitte des 15.Jh. als Grabstätte Timurs errichtet; den berühmten Registanplatz mit drei Medresen das bekannteste Wahrzeichen Usbekistans, wurde unter Timur als Zentrum Samarkands erbaut – eingerahmt von 3 prächtigen Medressen: Medresse Ulugbek (1417-1420), Medresse Tilla Kori (1641-1660), Medresse Scher Dor (1619-1632); Shahi Zinda Nekropole (11 Jh.- 15Jh.)- von Timur für Familie & engste Freunde erbaute Gräberstadt im Norden Samarkands, eines der interessantesten Zeugnisse für die Vielfalt und Schönheit timuridischer Baukunst.

Ausserdem sind Sie heute zu einer usbekischen Familie zum Abendessen eingeladen. Sie haben dann eine gute Ggelegenheit, eine ganz typische usbekische Familie mit ihrer Tradition  kennen zu lernen.

Day 5 – Samarkand 

Heute können Sie weiter in Samarkand die Stätten der Kunst studieren und genießen.

Bibi Khanum Moschee .(14 Jh.) Die Hauptmoschee (errichtet innerhalb von 5 Jahren 1399 bis 1404) war eines der größten Bauwerke seiner Art in der islamischen Welt und den orientalischen Bazar. Ulugbek Observatorium und Afrosiab Museum und Papiermanufaktur, wo nach alten Traditionen berühmte Samarkander Papiere hergestellt werden.

Freizeit am Nachmittag

Day 6 – Samarkand – Shahrisabs – Buchara (100+240km, Fahrtdauer ca. 7-8 Std)

Fahrt nach Shahrisabs über dem Bergpass

Besichtigungen in Shahrisabs: Ok Saroy Palast (14 Jh.) ”Weißes Schloß” – Allein die Ruinen dieses großartig  angelegten Palastes vermitteln noch heute einen überwältigen Eindruck. Moschee Kok Gumbaz  (15 Jh.). Mit dem hohen Eingangsportal und    der wiederhergestellt 25 m hohen Innenkuppel gehört diese Moschee zu den bedeutendsten Baudenkmäler. Mausoleum Dorus Saodat (14 Jh.) ist eine 70 x 50 m große Anlage. Durch ein kleines Tür gelangt man in einen weiten, von alten Platane überschatteten Hof, der von mehreren Gebäuden umgrenzt wird.

Weiterfahrt nach Buchara, Ankunft, Transfer zum Hotel

Abendessen im lokalen Restaurant

Day 7 – Buchara

Buchara – ein beliebtes Ziel für die Reisenden, da Buchara so viel zum Anbieten hat. Hier gibt es über 250 Sehenswürdigkeiten und islamische Kultstätten.

Besichtigungen in der Altstadt von Buchara: ARK Festung Diese Festung ist  vermutlich zu Beginn des ersten Jahrtausends nach Christus entstanden. Die Zitadelle wurde mehrfach zerstört ab dem 7. Jh. mit einem ungewöhnlichen Grundriss wieder aufgebaut; Bolo Hauz Moschee, Samaniden Mausoleum liegt außerhalb der Altstadt, entstand in der Regierungszeit von Ismail Samani (892-907), der in seiner Hauptstadt das Mausoleum als Begräbnisstätte für seine Familie errichtete; Chashma Ayub Mausoleum ein Mausoleum mit hohem Kegeldach und mehreren Kuppeln, das vermutlich  aus dem 12. Jh. Stammt; Komplex Poikalon: “Kalyan Moschee”, “Miri Arab Medrese” , Kalyan minaret  (12 Jh –16 Jh.) Zu diesem Komplex gehören die Miri-Arab Medresse, die im 16.Jh. entstand, und seitdem als islamische Hochschule dient, die Moschee Kalon, eines der ältesten islamischen Gotteshäuser des Landes aus dem 16. Jh., und das 1127 errichtete Minarett Kalon   (46 m), Wahrzeichen der Stadt; Marktkuppelbauten: Tagi Zargaron, Tagi Telpak furushon und Tagi Saraffon; Lyabi – Haus Komplex, der aus der Medresse Nodir Devon Begi, und einem Conako besteht;  Chor-Minor Medresse, Judisches Viertel mit Synagoge.

Abendessen in einem Terasserestaurant mit klassischer Musik

Day 8 – Buchara – Chiva  (430km, Fahrtdauer ca. 8 Std.)

Abfahrt nach Buchara entlang dem Fluss Amu Darya und der Kizil Kum Wüste

Amu Darya  einer der zwei größten Flüsse in Zentralasien

Kizil Kum Desert  die größte Wüste in Zentralasien

Vortrag über Fauna & Flora, danach eine Promenade auf den Sanddünen in der Wüste

Unterwegs Picknick in der Wüste

Ankunft & Transfer zum Hotel und Abendessen  „Candle light Dinner“

Day 9 – Chiva

Sie unternehmen eine Stadtbesichtung durch die einst so wichtige Karawanenstadt

Chiwa, eine faszinierende Stadt Usbekistans. Die Stadt steht unter sorgfältigen und kompletten Schutz des Staates, weil sie sich innerhalb der originalen Mauer befindet. Seit dem letzten Umbau im XVIII Jh. hat sich hier wenig was verändert. Diese Museums-Stadt ist dünn besiedelt und Sie werden es gleich merken, wenn Sie da sind. Trotzdem werden Sie sich hier vorstellen können, wie das Leben in der Blütezeit aussah, wo die Männer noch große Turbans trugen.

Der Rundgang führt Sie zu beeindruckenden Palästen, Moscheen, Mausoleen und Medresen  wie: Kelte minar & Muhammad Amin Khan Medresse, Djuma Moschee – Freitagsmoschee (1788/89); erbaut im 10.Jh., restauriert Ende 18.Jh. Die Holzbalkendecke der Halle wird von 213 Saeulen getragen, z.T. bis 1000 Jahre alt u. mit kunstvollen Schnitzereien; Kunya ark Zitadelle Zitadelle an der westlichen Mauer der Altstadt mit Gebäuden aus dem 17.-19. Jahrhundert. Sie diente als offizielle Residenz de Chans von Chiwa; Islam Khodja minaret and Medresse; Pakhlavan Makhmud Komplex Pachlavon Machmud (1247-1325) war Arzt und Dichter, aber auch als Ringkämpfer sehr berühmt. Er wird bis heute als Volksheiliger verehrt und Tash Hauli Palast. 

Abendessen mit choresmischer Folklore  im Sommerpalast  Toza Bog (Wetterbedingt)

Day 10- Urgench – Taschkent  (Flug)

Transfer zum Flughafen, Vormittag Flug nach Taschkent  mit HY-052

Und Nachmittag die Bekanntschaft mit der Hauptstadt.

Erleben Sie eine moderne, heitere Stadt mit orientalischen Zeugnissen: Medresse Barakchan mit der alten Bibliothek, Mausoleum Kaffal Shashi, Danach Stadtrundfahrt im modernen Taschkent (Amir Temur Platz und Denkmal, Platz der Unabhaengigleit, Navoi Denkmal, Metrofahrt,

Abschiedsessen im lokalen Restaurant

Day 11 – Tashkent –  Frankfurt