• Special events


    Gala-Essen auf dem Registan-Platz

    Das grandiose Gebäude der Medresse mit ihrer einzigartigen Akustik ist der beste Platz, um ein besonderes Abendessen und eine Vorführung zu organisieren. Die Touristen können gegrillten Hammel genießen oder auch jedes andere usbekische Gericht nach Wahl. Unterhaltung kann ganz verschieden sein, von einem klassischen Musikensemble bis zu einer Show mit orientalischen Kostümen aus „1001 Nacht“.

     

    Die Blaue Keramik von Rishtan

    Rishtan ist das älteste Zentrum für Keramik-Kunst in Zentralasien.

    Hier wurde die Technik der glasierten Töpferei entwickelt, die die Einheimischen in ihrem Haushalt gebrauchten und die dann aus dem Fergana-Tal exportiert wurde. Diese Keramik zeichnet sich durch die verschiedensten Formen, Ornamente und Farben aus. Die häufigsten Farben sind türkis, dunkelblau und braun auf milchig weißem Untergrund. Die Ishkor-Glasur, gemacht aus Pflanzenstaub, gibt der Töpferware den schönen matten Schein.

    Das Können der Rishtan-Töpfer ist überwältigend. Die Zeichnungen, die meist frei mit dem Pinsel aufgetragen werden, basieren auf Naturbeobachtungen und geben die Vielfalt der Umgebung wieder: Blumen, Äste, Früchte, aber auch Scheren, Messer u.ä. Heute, wie schon vor 1000 Jahren, wird die Keramik von Hand gemalt. Die Individualität des Künstlers erklärt sich durch die strenge Tradition zur Volkskunst, ein Kunststil, der sich über Jahrhunderte entwickelt hat.

    Rustam Usmanovs Kunst steht in wunderbarer Harmonie zu diesen Volkstraditionen. Während seines Studiums am Taschkenter Institut für Theater und Kunst verbrachte er die meiste Zeit damit, sich die alte Rishtan-Keramik durch Bücher und Museumssammlungen zu erschließen. Das ließ ihn sein Wissen über Keramik bereichern und er entwickelte allmählich seinen eigenen originalen Stil: Die Freiheit der Kompositionen und der technischen Fähigkeiten seines Könnens. Die gekonnten wunderschönen Zeichnungen und die Vielfalt der Design-Themen gibt jede von seinen Arbeiten einen einmaligen Charakter. Seine Arbeiten gehören zu den besten in der Design-Kunst Usbekistans. Rustam Umanov hat seine eigene Töpferei-Werkstatt zu Hause. Mahmud Azizov, einer erfahrener Kuzagar-Meister, stellt verschiedene Formen für die sich drehende Töpferscheibe her. Rustam und seine Verwandten malen die Formen mit der Hand an. Die Kinder Asiya, Adelya und Ruslan arbeiten zusammen. Sie spielen und albern, versuchen unterschiedliche Zeichnungen zu machen. Es sind reizvolle Improvisationen zu sehen, denn die Kinder sind mit Ernsthaftigkeit bei der Sache und malen mit einer ruhigen Hand. Die besten Arbeiten bleiben im Familienmuseum, denn die Familie möchte sie nicht mit anderen teilen. Die spannendsten Minuten kommen, wenn es Zeit wird, den Brennofen zu öffnen. Die Erwachsenen und Kinder kommen zusammen und reichen die Töpferwaren, die noch warm sind, unter sich weiter. Dieser Augenblick bringt Rustam das Gefühl von Erfülltheit und Bedeutung, für das, was er lebt und arbeitet.

     

    Die traditionelle Keramik von Gijduvan.

    Ein Besuch zur kreativen Werkstatt von Abdullo Narzullayev in der Stadt Gijduvan. 

    Etwa 45 km nordöstlich von Buchara befindet sich die kleine Stadt Gijduvan. Von antiker Zeit bis heute ist Gijduvan eine wichtige Handelsstadt und Handwerkerzentrum. Hier nimmt Gijduvanische Keramik einen besonderen Platz  unter grosser Zahl der Handwerkerprodukten. Die gijduvanische Keramikschule zeichnet sich durch die Verzierung mit Blumenornamenten und meistens mit Kombination der geometrischen Ornamenten aus.

     

    Ibodullo Narzullaev ist einer von den berühmten Keramikern von Usbekistan und auch Begründer der Keramikschule in Gijduvan. Er hat an über 50 internationalen Ausstellungen teilgenommen. Seine Werke sind in den Museen der meisten Ländern der Welt ausgestellt. Usta (auf usbekisch Meister bedeutet) Ibodullo stellt nicht nur seinen wertvollen Stil vor, sondern er gibt die Kunst seinen Söhnen Alischer und Abdullo und seiner Tochter Nodira weiter. Sie setzen sechste Generation dieser Art  der keramischen Tradition fort. Heute ist die gijduvanische Handwerkerei für Keramik sehr berühmt in Usbekistan und in ganzer Welt. Die Familie von Narzullaev sind regelmaessige Teilnehmer an allen Ausstellungen der dekorativen und angewandten Kunst in Usbekistan.

    In den letzten fünf Jahren wurde Keramik der gijduvanischen Schule in 60 Austellungen in den Ländern wie Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, USA und Israel ausgestellt. Die Familie Narzullaev hat viele Auszeichnungen in unterschiedlichen Wettbewerben und Ausstellungen gewonnen. Ihre Werke wurden von vielen Spezialisten hochgeschätzt und ausgezeichnet von den Gästen der Republik von Usbekistan, wie von Hillary Clinton, Madeleine Albright, Prinz Highness Charles und Federico Mayor. 

    In der kermischen Werkstatt von Narzullaev Sie können:

    -                     den Prozess der Keramikherstellung kennenlernen;

    -                     das Keramikmuseum besuchen;

    -                     Die von der gijduvanischen Werkstatt hergestellte Artikel kaufen;

    -                     Die Gerichte der Usbekischen Nationalen Küche probieren;

    -                     Besondere Gelegenheit einen Ausbildungkurs unter führenden Meister von Gijduvan machen.

    Gijduvanische Stickerei ist eine andere Kunst, neugebildet und entwickelt wird, bei Meisterin Mustabschira Barakajeva. Mustabschira-opa (das Wort „Opa“ bedeutet Schwester) mit ihrer Tochter Mavluda und Schwiegertöchtern Dilorom und Gulbahor versuchen alte Glanzheit der Gijduvanischen Nadelarbeit wiederherzustellen.

    Der ungebleichte Baumwollestoff und die Farbstoffe, die zur Nadelarbeit benutzt werden, wird alles von den Pflanzen des Gijduvanischen Bodens produziert; wie z.B. von den Nüssen, Granatäpfel, Zwiebel, Rosenblüten, vielen wunderschönen usbekischen Kräutern und Früchten. Gijduvanische Stickerei hat ihre Bedeutung seit eher erhalten. In dieser Reihe ziehen sich die unterschiedliche Farben von Tag zu Tag, mehr und mehr Begeisterungen. Sie koennen sich den Prozess der Gijduvanischen Stickerei auch bei Abdullahaus anschauen.

     

    Basare in Usbekistan – berühmte orientalische Märkte 

    Wenn man durch verschiedene Länder der Erde reist, lernt man das richtige Leben am besten auf den Märkten kennen. Auf einen Basar zu kommen, sich von den Geräuschen, dem Aroma und den Farben entführen lassen, das wird immer für einen Reisenden interessant sein. Zum einen für den, der in das hektische Treiben eintauchen möchte, um mit dem Volk in Kontakt zu kommen. Aber auch für den, der den Basar einfach nur als ästhetische Versuchung wahrnimmt, als authentisches Geschenk für die Sinne.

    Usbekistan befindet sich in einer Region, die sich aus vielen Ländern und Kulturen zusammensetzt. Es ist ein Gebiet mit den verschiedensten Besonderheiten, die von den Menschen kommen, die das Land urbar gemacht haben und so auch eine Unmenge von Veränderungen mit sich gebracht haben.

    Der Markt ist eine wirtschaftliche Institution, die sich durch ihre eignen Regeln leiten lässt. Dies macht die Handelsaktivitäten effizienter. Das heißt da sind Gesetz und Ordnung, Vereinbarungen, Gleichstellungen, Münzen, Gewichte, Maße, Verträge, Garantien.

    Der Markt spielt eine fundamentale Rolle in der Wirtschaft einer Stadt,  er muss die Versorgung mit Lebensmitteln und Rohstoffen garantieren. Usbekische Märkte sind das Abbild von alten Traditionen und ihre Kunden sind die örtliche Bewohner.

    Die Märkte spiegeln die Komplexität, den dynamischen Prozess wieder, in denen sowohl Waren, Leute, Wissen, Werte, Ideen und Geschmäcker zirkulieren. Und ergänzend haben die Märkte noch andere Funktionen, sie versetzen uns in die Lage, den Rhythmus der Leute und ihre Traditionen einzufangen. Der Markt ist ein besonderer gesellschaftlicher Platz, eine Synthese von spezifischen kulturellen Kodexen.

    Die Märkte lassen die Geschichte nicht vergessen. Auch in diesen modernen Zeiten sind alle Formen des Handels immer noch vorhanden, von den primitivsten Ritualen des Verkaufens und des Kaufens von Waren bis zu den modernsten Regeln. Die Leute handeln immer noch unter freiem Himmel, auf dem Boden, oder sie benutzen zum Beispiel Tische und Holzbänke, um gedeckte Buden oder offene Stände zu bauen; es wird auch aus Autos gehandelt, von vorübergehenden Verkaufsständen und ähnlichem.

    Genau wie früher, finden wir heute alle Sorten von Gemüse und Früchten auf den örtlichen Basaren: Wassermelonen, Honigmelonen, Pfirsiche, Kirschen, Birnen, Äpfel, Aprikosen, Tomaten, Gurken, Kartoffeln, Reis, Nüsse, Mandeln, Pistazien und eine große Auswahl von Gewürzen und getrockneten Früchten, die aus den verschiedenen Gegenden Usbekistans und anderen Teilen Asiens kommen und anderes Gemüse und Obst, das einst nicht bekannt war und das dann erst durch den Basar eingeführt und etabliert wurde.

     

    Besuch in der Weinkellerei Khovrenko in Samarkand

    Weinprobe. Besuch des Weingut-Museums.

    "Alles, was ich über die Reize von Samarkand gehört habe, ist wahr, nur eine Ausnahme gibt es – die Stadt ist wesentlich schöner, als ich es mir je habe vorstellen können.“ – das waren die Worte von Alexander dem Großen über diese Stadt, der Herrscher der Städte der Welt. Als „das Rom des Orients“ hat Samarkand schon über 25 Jahrhunderte Menschen mit ihren Reizen beeindruckt. Trotz alledem, Samarkand ist nicht nur eine der ältesten Städte der Welt, sondern auch eine moderne Stadt in Usbekistan; hier wurde viel daran gesetzt, die Industrie, Erziehung und Wissenschaft zu entwickeln. Die Hauptstadt des Zarafshan-Tals hat viele historische Stätten und eine davon ist die Weinkellerei benannt nach M.A.Khovrenko. Wir würden Ihnen gerne mehr über die heutige Produktion in dieser Weinkellerei in Samarkand erzählen.

    Das alles spielte sich vor langer Zeit ab. Plötzlich erschienen kämpferische arabischen Reiter auf der fruchtbaren Erde des alten Sogdiana. Die Feinde, die alles auf ihrem Weg zerstörten, erreichten die Mauern der wundervollen Stadt Maraqand (heute Samarkand). Die Erde von Sogdiana schauderte und litt unter den Hufen der arabischen Rennpferde. Die Stadtbevölkerung leistete Widerstand, aber ihre Kräfte kamen nicht an die der Araber heran.

    Die arabische Horde zerstörte das friedvolle Leben von Samarkand, die blühenden Gärten, die Dörfer wurden zur Asche niedergebrannt; sie töteten die Bewohner, die Jungen kamen in die Sklaverei und die Frauen in den Harem.

    In diesen schrecklichen Zeiten ereignete sich auf dem lange leidenden Land von Sogdiana bei Samarkand ein Wunder: Es wuchs magischer Wein mit mysteriösen Beeren. Die Traube wurde "Taifi" genannt, was soviel wie „Stamm“, „Geschlecht“ bedeutet. Bis heute gibt diese pinkfarbende fruchtige Traube den Menschen Langlebigkeit, Vitalität und Kraft. Und so wurde der Stadtrand von Samarkand bekannt als Heimatland dieser wundervollen Trauben. "Taifi" ist eine von vielen Traubensorten, die in der Weinkellerei von Samarkand verarbeitet werden. Die Kellerei feierte vor kurzem ihren 100-jährigen Geburtstag.  In Khovrenko-Weinkellerei in Samarkand, wo man innovativ arbeitet, werden ständig neue Weinsorten unter besonderer Beobachtung hergestellt. Im letzten Jahrhundert, 1868 gründete der russische Geschäftsmann Dmitriy Filatov ein kleines Unternehmen zur Weinproduktion in Samarkand.

    Vieles war in dieser Kellerei nicht perfekt, so gab es noch nicht einmal richtige Weinberge. Dennoch wurde der Samarkander Wein aus Filatovs Garten nach nur vier Jahren schon bei der Teilnahme an internationalen Wettbewerben in Paris und Antwerpen mit Gold- und Silbermedaillen ausgezeichnet.

    Zu einem richtigen Ruhm kam die Weinkellerei, als der russische Wissenschaftler, Weinbauer und Chemiker Michail Khovrenko 1927 in Usbekistan eintraf. Er erarbeitete ein technologisches Schema für die Produktion solcher Qualitätsweine wie „Gulyakandoz", "Shirin", "Liquor“ Kaberne", "Aleatiko", "Uzbekistan" und "Farkhod", die dann in der Kellerei von Samarkand hergestellt wurden. Gold- und Silbermedaillen sind die beste Werbung für sie.

    Wenn Sie sich fragen: Und wie schmecken diese Weine? Die Antwort findet man in der „Weinbibliothek“. Dieser Keller ist 100 Jahre alt.

    Enge Stufen führen Sie entlang der Regale, auf den – wie Bücher – eine nach der anderen, Weinflaschen liegen, bedeckt mit einer dicken Rußschicht. Es gibt Hunderte davon und in jeder Flasche werden Sie Sonne finden!

    In den langgezogenen Flaschen hier sind die ersten Weine von D. Filatov, in den dicken Glasflaschen aus den dreißiger Jahren ist der Wein von M. Khovrenko. Die mehr eleganten Etiketten stammen von den modernen Weinen. Jede Flasche hat seinen festen Platz und einen Art Pass. Der Chef-„Bibliothekar“ wird Sie genaustens über das Produktionsjahr, die Sorte des Weines und den Geschmack jedes einzelnen Weines informieren. Heute werden die folgenden Traubenarten in der Kellerei verarbeitet:

    "Bayan-Shirey", "Rkatsiteli", "Riesling", "Saperavi", "Morastel", "Muskat", "Aleatiko" und "Kaberne". Die Sorten wie "Pinot black", "May black", "Asyl-kara", "Khindogny", "Mtsvani", "Kuldjinski", "Soyaki", "Bakhtiori" und "Bishty" sind in der Ausarbeitung für weitere Produktionen.

    In dem Glas, das Sie in Ihrer Hand halten, haben Sie usbekische Sonne. Die Weinbauern von Usbekistans, die Weinkellereimeister, machen alles nur erdenkbare mögliche, damit diese Sonne zur Solarenergie einer jeder unserer Seele wird.

     

    Bozori Kord Hammam in Buchara

      

    Ein orientalisches Bad für Männer und Frauen. Willkommen in einem der ältesten Hammam der Welt. Ausruhen und etwas für die Gesundheit tun. Entdecken Sie die Geheimnisse alter Bade-Traditionen. Der Bozori Kord Hammam wurde im 14. Jahrhundert gebaut und war seitdem in regelmäßigem Betrieb. Der Besuch in diesem Hammam kann zu dem Erlebnis Ihrer Reise werden, was Sie so schnell nicht vergessen.

    Sie werden in eine jahrhundert alte Tradition eintauchen, Sie werden das echte Buchara erleben. Das bringt Sie weg von den Souvenirläden und den Reiseleitern und lässt Sie in Kontakt kommen mit dem Leben, das die Menschen in Buchara leben. Nach einem langen Tag auf den Beinen, ist eine ausgedehnte Muskelmassage genau das, was Sie brauchen.  Die Masseure werden Sie in die Geheimnisse der orientalischen Massage einführen. 

    Das Bad:

    Das Bad in dem Hammam können Sie individuell besuchen. Die Angebote sind nur zu den normalen Öffnungszeiten verfügbar: von 7 Uhr morgens bis 3 Uhr nachmittags, mittwochs – montags (dienstags ist geschlossen). In dem Dampfbad können Sie solange sitzen, wie Sie wollen. Sie können Plastikeimer benutzen für Ihr eigenes Wasser. Mit im Eintrittspreis enthalten: ein Handtuch, ein Lungi (Einwickeltuch für Ihren Körper) und Badeschuhe (Der Fußboden kann an manchen Stellen sehr heiß werden, außerdem ist der Marmor oft sehr glatt, wenn Sie barfuss darauf gehen würden). Nach dem Bad können Sie in dem Umkleideraum sitzen und mit anderen Gästen einen Tee schlürfen.

    Bad und Massage:

    Sie werden von einem Assistenten in den Hammam begleitet, der Ihnen zeigen wird, wo Sie sitzen können, wie Sie Wasser bekommen und wie Sie sich in den Schwitzräumen erholen können. Der Assistent wird Sie für ungefähr 30 Minuten alleine in den Schwitzräumen lassen, bis die Poren Ihrer Haut aufgehen und Ihre Haut anzuatmen fängt und sich selbst reinigt. Die Dämpfe werden Ihre Lungen und Nebenhöhlen reinigen. Nachdem Sie schön durchgeschwitzt sind, kommt der Assistent zurück und bringt Sie zu einer geheizten Liegefläche in einem warmen Raum, wo Sie dann für eine 20-30-minütige Massage liegen.

    Bitte beachten Sie, wenn Ihnen der Marmor zu heiß für Ihr Empfinden ist, dass es andere Räume des Hammams gibt, die kühler sind. Sie können darum bitten, in einen kühleren Raum zu wechseln. Der Assistent wird Ihnen sagen, wie Sie zu liegen und in welche Richtung Sie zu schauen haben. Wundern Sie sich nicht, wenn der Assistent während der Massage auf Ihnen sitzt oder steht. So werden die Massagen in Buchara gemacht!

    Nach der Massage können Sie sich selbst waschen. Der Assistent wird Ihnen warmes Wasser bringen und einen Eimer Wasser über Sie ausschütten, damit die Seife abgewaschen wird.  Danach können Sie sich in einem kühlen Raum für ein paar Minuten erholen, bevor Sie rausgehen, damit sich Ihr Körper allmählich an die Temperaturveränderung gewöhnen kann. Anschließend können Sie in den Umkleideraum auf eine Tasse Tee gehen, können sich erholen und sich mit anderen Gästen unterhalten. 

    Sie werden von einem Assistenten in den Hammam begleitet, der Ihnen zeigen wird, wo Sie sitzen können, wie Sie Wasser bekommen und wie Sie sich in den Schwitzräumen erholen können. Der Assistent wird Sie für ungefähr 30 Minuten alleine in den Schwitzräumen lassen, bis die Poren Ihrer Haut aufgehen und Ihre Haut anzuatmen fängt und sich selbst reinigt. Die Dämpfe werden Ihre Lungen und Nebenhöhlen reinigen und Ihre Muskeln beginnen sich zu entspannen. Der zweite Schritt ist eine spezielle Tiefenreinigung mit dem traditionellen „Halta“

    Danach bekommen Sie die erste Massage. Es ist dieselbe wie in “Bad und Massage”. Nach dieser ersten oben beschriebenen Massage, erholen Sie sich in einem Abkühlraum. Der Assistent wird Sie dort für 15-20 Minuten alleine lassen, dann kommt er zurück mit Seife und Shampoo. Er wird Ihnen nun eine 20-minütige Massage geben, er wird Sie einseifen und Sie bekommen somit eine Relaxmassage. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Sie sich im Intimbereich jedoch selbst waschen! Danach wird der Assistent Ihnen einige Eimer warmes Wasser überschütten, das Abwaschen wird Ihnen Vergnügen bereiten. Sie gehen dann raus in den Umkleideraum, wo Sie mit anderen Gästen einen Tee einnehmen können.

    Gewürz-Massage:

    Die heilenden Kräfte von Gewürzen sind im Orient gut bekannt. Sie können unter zahlreichen Gewürzen wählen, die Ihnen nicht nur Ihren Körper besänftigen, sondern auch Ihren Geist mit angenehmen Düften beruhigen. 

    Sie können den Assistenten darum bitten, Räucherkerzen in dem Massageraum anzuzünden, während Sie Ihre Massage bekommen, damit die Entspannugseffekt größer ist. 

    Männer:

    Reguläre Zeiten: mittwochs - montags 7-3 Uhr

    Abends nur auf Vorbestellung

    Frauen:

    Abends nur auf Vorbestellung

    Weibliche Masseure sind auf Anfrage verfügbar.

     

    Kunsthandwerkervereinigung „Meros“

     

    Die Samarkander Kunsthandwerkervereinigung „Meros“ ist eine nichtstaatliche Organisation, die usbekischen Künstlern durch Sponsoring und Teilnahme an Ausstellungen einen Zugang zum globalen Markt verschaffen helfen will. Die Organisation wurde im Rahmen des Programms “Kultur- und Erkenntnistourismus und Kunsthandwerksentwicklung” von der UNESCO im März 1996 gegründet. Die Idee der Organisation ist es, die Künstlertraditionen in Usbekistan zu erhalten, entwickeln und wiederzubeleben, sowie auch einen Sinn für das Kulturerbe bei den Usbeken zu entwickeln.

    Gegenwärtig hat „Meros“ 50 Künstler in seiner Organisation vereinigt, die eine Vielfalt von traditionellem Kunsthandwerken produzieren, von Keramik und Porzellan, Textilien und Stickerei, handgemachter Seide, Holzschnitzerei, Steingravur, Schmuck, handgemachtes Papier, traditionelles Spielzeug, Miniaturfiguren und bis zu Musikinstrumenten.

     

    Handgemachtes Papier wurde erstmals in Samarkand im 8. Jahrhundert hergestellt. Die Produktion war von den chinesischen Eroberern angeschoben wurden, nach dem Krieg in Talas von 751. Dies war die erste Stadt in Zentralasien und die zweite in der Welt, die ihr eigenes Papier produzierte. Das Samarkand-Papier wurde vom Maulbeerbaum, Henna und Rosenwasser gemacht, es war bekannt für seine helle Farbe und seinen Wohlgeruch. Das Papier war verehrt und begehrt bei Würdenträgern und Kunstgewerblern für fast ein ganzes Jahrhundert.

    Im Zeichen des technologischen Fortschrittes, von politischen und ökonomischen Veränderungen verschwand die Kunst des handgemachten Papiers allmählich. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war es ganz und gar auf der Welt verschwunden. Hier bei „Meros“ haben Künstler die alte Tradition der handgemachten Papierherstellung wiederbelebt und das Samarkand-Papier der Welt neu vorgestellt. In den Dorf Koni Ghil bei Samarkand wurde eine Wassermühle durch Beihilfe der UNESCO und  der JICA wiederaufgebaut. In dieser Mühle wird das handgemachte Samarkand-Papier hergestellt. Weil die Umgebung so malerisch ist und weil man hier der Papierproduktion beiwohnen und mehr noch, sogar an ihr teilnehmen kann, kommen zahlreiche Touristen nach Koni Ghil.

    Den Besuchern wird gezeigt:

     1)       wie man die Rinde des Maulbeerbaums gewinnt, sie im Fluß Siyob reinigt und

               sie schließlich im Topf gekocht wird;

     2)       wie die alte Wassermühle arbeitet;

     3)       wie der Prozess der Papierbrei-Produktion in der Wassermühle abläuft;

     4)       wie der Prozess der handgemachten Papier-Produktion von innen abläuft,

               das Wasser wird:

              - die Maulbeerbaumrinde schneiden;

              - den Papierbrei mit dem Flusswasser mischen;

              - die Masse mit einem Blattnetz filtern;

              - den Papierbrei pressen;

              - das Papier am Rand oder am Glas trocknen;

              - die Oberfläche des Papiers polieren.

    5)       wie das Marmor-Papier produziert wird;

    6)       wie die alte Handwerkskunst der Keramik, Töpferei und der Miniaturfiguren-

               Herstellung ausgeübt wird.

    Schließlich wird den Besuchern die Möglichkeit gegeben, sich selbst in einem Kunsthandwerk der eigenen Wahl zu üben.

     

    Kamel-Trekking in Nurata

     

    Einst bekannt als Nur, hält diese alte Stadt eine strategische Position an der Grenze zwischen kultiviertem Land und der Steppe inne. Es nahm sich seinen Namen von der nahen Bergkette, dem westlichen Bergausläufer des Gissaro Alai, der bald in das Kyzyl Kum-Wüstenland auslief. Im heutigen Nurata leben 25.000 Menschen, die Stadt ist berühmt für seine Marmor- und Pelzproduktion. Außerdem sind einige heilige Stätten erhalten, die Pilger aus ganz Zentralasien anziehen. Die Ruinen der Zitadelle auf der Bergkuppe im Stadtzentrum, in der Nähe des Basars stehen für die Geschichte von Nurata. Es wird gesagt, dass sie vor dem Eintreffen von Alexander dem Großen stand. Seine Soldaten bauten sie dann um, als sie sich auf die Belagerung von Samarkand vorbereiteten. Später war die Festung in die Kämpfe des letzten Samaniden-Führers Muntasir verwickelt. Weiter unten ist die Hauptwallfahrtsstätte, die Chashma-Quelle, die wie durch ein Wunder entstand, als Hazrat Ah, Mohammeds Schwiegersohn den Boden mit seinem Stab berührte. Hunderte von heiligen (nicht zum fischen geeigneten) Fischen schwimmen in dem Mineralwasser. Eltern salben ihre Kinder, andere füllen sich Flaschen zu Ölung von Verwandten ab.  Das Grab gleich nebenbei könnte das von einem der Generäle Alexander des Großen sein. Die Moschee für die Pilger stammt aus dem 10.Jahrhundert und durch die ständige Instandhaltung konnte das Dach mit 25 Kuppeln erhalten bleiben. Das angrenzende Museum beschäftigt sich mit der lokalen Geschichte und Kultur. Es werden Werkzeuge, Kleider und Keramik ausgestellt.

    Die Kamel-Farm im Norden von Nurata bietet die Berge für jeden an, der Wüstenleben in einem richtigen Seidenstraßen-Stil erleben will, nämlich auf dem Rücken von diesen störrischen und rätselhaften „Schiffen der Wüste“. Kasachische Familien haben die Vorherrschaft in den Weidenländern der Kyzyl Kum-Wüste. Entgegen den Usbeken, sind sie Nomaden bis ins 20.Jahrhundert geblieben. Und trotz Stalins Zwangskollektivierung in den 30. Jahren, konnten viele Traditionen überleben. Die kasachischen Jurten sind runde Filz-Zelte, aufgesetzt auf einem Holzrahmen, sie stehen neben modernen Hütten und werden bevorzugt im Sommer benutzt. Wie eintönig das Äußere auch immer sein mag, in der Jurte werden Sie oft eine Pracht von farbenfrohen Schalen, Tüchern und Stickerein finden. Die Gäste werden schnell mit einem erfrischen Becher Koumiss, der gegorenen Stutenmilch,  begrüßt. Das strenge zentralasiatische kontinentale Klima zeigt sein größtes Extrem in der Wüste, mit bitterkalten Wintern und Sommertemperaturen von über 45°C (113°F). Die Zeiteinteilung ist von äußerster Wichtigkeit: Von März bis Mai und von September bis Oktober ist die beste Zeit fürs Trekking, besonders schön ist der Frühling nach dem ersten Regen, wenn die Steppe wie mit einem Teppich von Mohnblumen und Tulpen bedeckt ist. Die zentralasiatische Schildkröte ist nur in den drei Frühlingsmonaten aktiv und hält sonst Winterschlaf in Eintagspflanzen, die verblüht sind. Vögel, Eidechsen und Käfer haben den Sand immer genau im Auge, sie verschwinden mit dem ersten Anzeichen von heißem Wind, den Garmsil. Seit Jahren fegt er vom Süden und verschlingt  Land, Himmel und Reisende in schrecklichen Sandstürmen. Die meisten Reiseprogramme bieten verschiedene Gegenden für das Trekking an, von flachen Ödland bis zu rollenden Sandhügeln.

    Außerhalb von Nurata befinden sich die alten Karyz-Schächte, ein Bewässerungssystem aus der Zeit von Alexander dem Großen. Gecampt in den kasachischen Jurten wird dort, wo Wasser ist, Steppenbüsche dienen als Heizmaterial. Interessante Sehenswürdigkeiten sind der Usen-Schacht und Sentyabsai, eine altertümliche Goldgräber-Festung.

    Der Aidarkul-See ist ein beliebtes Ziel für Kamel-Trekker, kann man sich doch hier den Staub aus dem Sattel abschwimmen und Fisch ist eine willkommene Abwechselung im Speiseplan. In einer Größe von  über 200 km (125 Meilen) erstreckt sich der See durch die Wüste im Anblick der Nuratin-Berge. Ist erst das Eis des Winters geschmolzen, wird der See zur Brutstätte von einfliegenden Vögeln. Euphrat-Pappeln und pink farbende Tamarisk-Büsche biegen sich unter dem Gewicht der Kormoran-Nestern voll mit Jungen. Die Inseln in dem See bekommen ihren Namen von Pelikan-, Möwen-, Seeschwalben- und Fischreiher-Kolonien, die sich an diesem abgelegenen Vogelreservat sammeln.

     

    “AISHA” – EIN ORIENTALISCHER MODESCHAU UND EINE HANDWERKSTATT FÜR  TEXTILIEN

     

    Die Handwerkstatt “Aischa” hat alle Bedingungen, die die Touristen alle Stuffen der Produktion der Naturseide sehen lassen. Man kann sich den Volkskunstschau ansehen und wunderschöne Einkäufe in Samarkand machen. Die Handwerkstatt “Aischa” von Valentina Romanenko ist:

    1.Eine originale handgemachte Kleidung, die Kunst der Grossen Seidenstrasse aus der Geschichte Samarkands .

    2. Eine einzigartige Kleidung ebenso wie Samarkand.

       - glanzvoll

       - eine einzigartige Form

       - weltbekannt

    3. Die Kleidung der Grossen Seidenstrasse aus der Geschichte Samarkands von Valentina:

       - weltberühmt

       - kunstvoll handgestickt 

       - moderne und alte Stoffe

       - traditionelle feine Suzani, die man zum Brautwerben schenkt

       - Seidenensambles füer Tag und Abend.

    4. Traditionell gestickte Jacken, Westen für Office oder Abend.

    5. Geschmackvolle und elegante moderne Stickerei.

    6. Weltbekannte Modedesignerin mit ihrem Modesalon in Samarkand.

    7. Bemalte, gefärbte, gestickte und Batikseiden-und Baumwollstoffen.

    8. Traditionelle handgemachte Formen:

       - Abendjacken aus Seide

       - Tages-und Abendtaschen

       - Alltägliche Behälter für Handy

       -  Moderne Mützen und Kappen.

    9. Naturfarben.

    10. Hanarbeit.

        - Traditionelle Technik

        - Feine Seiden- und Baumwollstoffe

        - Bemalte Batik und originale Stickerei

        - Naturfarben

    11. Herzlich willkommen! 

          Besuche nach Termin

    12. Frauen aus aller Welt kommen zu Valentinas Boutique-Handwerkstatt.

    13. Modeschausaal-und Salon in der Art der Grossen Seidenstrasse. Die von der Designerin geschaffenen Formen aus der handbemalten Seidenstoffen, Antikspitzen, traditionelle Suzani, Stickereiformen werden durch die der Designerin bekannten Farbentechnik verbreitet.